Herrlich, wie das duftet!

Hmmm-SonntagsbrötchenHmmm-Sonntagsbrötchen
Möwen klein grauDer Sonntag muss gefeiert werden, deswegen gibt es bei uns meistens frisch gebackene Brötchen zum Frühstück. Wenn die ganze Wohnung lecker nach Brötchen duftet und man sich an einen schön gedeckten Frühstückstisch setzt, beginnt der Tag gleich mit wohlig warmen Glücksgefühlen. Gibt es einen besseren Start? Die Haferflocken-Brötchen sind ganz einfach zu machen und „gelingsicher“. Ich habe lange einen großen Bogen um Hefeteig gemacht, denn bei mir wollte er nie so richtig aufgehen. Mit diesem Rezept gelingt Euch das garantiert. Also keine Angst und gleich ausprobieren.

Haferflocken-Brötchen

Für 8 kleine Brötchen | Arbeitszeit: ca. 20 Minuten | Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten

Zutaten für Sonntagsbrötchen

Zutaten für Sonntagsbrötchen

500 g Mehl
60 g Haferflocken
1 Päckchen Hefe
300 ml Wasser
1 EL Honig
1 Prise Salz
1 Ei

So geht’s:

Mehl, Hefe, Haferflocken und Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser erhitzen bis es lauwarm ist (Vorsicht, es sollte nicht kochen). Dann den Honig darin auflösen. Dadurch bekommt die Hefe ihren Zucker und geht schön auf.

Zutaten gemischt

Zutaten gemischt

Honig in Wasser auflösen

Honig in Wasser auflösen

 

Dann gebt Ihr das Honig-Wasser in die Schüssel und rührt das Ganze mit einem Knethaken kräftig durch. Ich persönlich bevorzuge die Handknetmethode. Einfach alle Zutaten auf die Arbeitsplatte geben und mit der Hand kneten, kneten, kneten. Durch die Wärme der Hände wird der Teig dann schön geschmeidig. Ist der Teig zu trocken, gebt ihr einfach etwas Wasser hinzu. Ansonsten justiert ihr die Konsistenz mit etwas Mehl nach. Wenn Ihr Euch aber relativ genau an die Vorgaben haltet, sollte der Teig genau richtig sein.

Teig gut Kneten

Teig gut Kneten

Teigkugel vor dem Gehen

Teigkugel vor dem Gehen

 

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. 30 Minuten muss der Teig abgedeckt an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen. Ich stelle ihn immer unter die Heizung, da ist es schön kuschelig. Ihr könnt ihn aber auch in den Herd bei 50 Grad stellen.

Abwarten und ...

Abwarten und …

Wenn die Piepuhr bimmelt, ist Euer Teig (hoffentlich) aufgegangen. Dann knetet Ihr ihn nochmal richtig schön durch. Mit einem Messer trennt Ihr dann den Teig in acht möglichst gleichgroße Teile. Für das Ergebnis macht es aber nichts, wenn sie unterschiedlich groß sind.

Teig formen und schneiden

Teig formen und schneiden

Teigstücke im Schnitt

Teigstücke im Schnitt

Teigstücke gegangen

Teigstücke fertig

Mit der Hand formt Ihr aus dem Teig runde Kugeln. Zieht dabei den Teig mit den Fingern von innen nach außen. So bekommt ihr die typische Brötchenform hin. Wenn alle Teiglinge schick in Form gebracht sind, mit einem Messer kurz einschneiden und auf ein Backblech legen. Ob Ihr das so macht wie ich oder lieber ein Kreuz haben wollte, bleibt Euch überlassen. Das Backblech abdecken und wieder 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Backlinge formen

Backlinge formen

Backlinge einschneiden

Backlinge einschneiden

Jetzt könnt Ihr noch einen Kaffee trinken und schon mal den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Nach einer viertel Stunde sind die Brötchen aufgegangen. Nun kommt das Topping. Dazu verquirlt Ihr ein Ei mit einer Gabel und bepinselt die Brötchen damit. Alternativ könnt Ihr auch Milch benutzen. Zum Schluss streut Ihr ein paar Haferflocken auf die Brötchen und dann ab damit in den Ofen. Noch ein kleiner Tipp: Damit die Brötchen schön kross werden, stellt ein feuerfestes Gefäß mit Wasser dazu. Ich nehme einfach einen Kaffebecher aus Steingut.
Nach 30 Minuten bei 200 Grad Ober-und Unterhitze oder 175 Grad Umluft sind Eure Frühstücksbrötchen fertig (Jeder Backofen ist unterschiedlich. Deswegen werft zwischendurch mal einen Blick auf Eure Brötchen und reguliert die Temperatur entsprechend nach.

Wir wünschen Euch einen Guten Appetit!

Guten Appetit und schönen Sonntag

Guten Appetit und schönen Sonntag

Rezept zum Ausdrucken
Wenn Du das Rezept in Kurzform ausdrucken möchtest, gibt es hier ein PDF gratis für Dich:

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Viel Spaß beim Nachbacken!

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