Zwischen Meeresrauschen und Wälderlauschen

Was gibt es Schöneres als einen Tag am Meer? Endlich können wir wieder raus gehen, ohne zu frieren. Ich habe das schöne Wetter gleich genutzt, um den ersten Strandtag des Jahres einzulegen. Und was gehört zu einem guten Strandtag? Genau, ein schöne Zeitschrift zum Schmökern.
Ich habe das Landmagazin Echt. Niedersachsen aus dem Deutschen Landwirtschaftsverlag Verlag gelesen und verrate Euch, ob Ihr das Magazin für Euren nächsten Urlaub einpacken solltet.

Der Frühling kommt. Endlich. Seit ein paar Tagen haben wir hier an der Küste riesiges Glück mit dem Wetter. Der Himmel ist berauschend blau und die Sonne kitzelt das erste frische Grün aus der Erde. Dazu kommen angenehme 12 Grad und nur ein leichter Wind. Und das Ende März! Wow, sag ich da nur. Normalerweise kann man um diese Jahreszeit herum noch nicht gemütlich draußen sitzen. Jetzt aber lockt das Wetterchen die Sonnenanbeter noch vor den Strandkörben an den Strand. Mich natürlich auch.

Das erste Mal im Jahr draußen zu sitzen ohne dicke Winterjacke, Schal und Handschuhe. Die Augen schließen und das Meer rauschen hören, den ersten weichen Wind im Gesicht spüren. Das gefällt mir. Mit dabei an meinem ersten Strandtag des Jahres habe ich eine Neuentdeckung. Das Magazin „Echt. Niedersachsen“, das ich bisher noch gar nicht kannte. Ich bin schon ganz gespannt drauf, denn schon das Cover ist so frühlingshaft vielversprechend wie die Natur um mich herum.

Ein Landmagazin nur für Niedersachsen

„Das Magazin gibt es seit Frühjahr 2015“, erzählt mir die Redakteurin Maria Mertens. „Wir fanden, dass es höchste Zeit für ein neues Landmagazin ist, das sich ausschließlich um Niedersachsen dreht“. Gute Idee, finde ich auch. Nicht nur für Leute wie mich, die noch nicht so lange hier leben sondern für alle, die mehr erfahren wollen über das Leben zwischen Küste und Harz.

Echt.Niedersachsen

Das Landmagazin beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie lebt es sich zwischen Küste und Harz? Was treibt die Menschen hier an? Wovon träumen sie? Und welche ihrer Lieblingsorte empfehlen sie uns?
Das Magazin will seine Leser zur Entdeckungstour einladen und zeigen, wie Landleben funktioniert – und wo es manchmal hakt. Zwischendrin gibt es Rezepte mit regionalen Produkten, Reise- und Ausflugstipps, Bestellaktionen sowie ein Extraheft mit Vergünstigungen.

Ich mache es mir also am Strand gemütlich, höre ein bisschen Meeresrauschen und schau mir das Magazin mal genauer an. Ich mag Zeitschriften gerne in der Hand halten und lese sie eigentlich nur selten digital. Mir gefällt das Gefühl von Papier in der Hand und ich muss sagen, das Echt.Niedersachsen – Magazin fühlt sich schon mal toll an. Es hat einen schönen dicken Umschlag, und auch bei Wind wird nicht gleich das ganze Heft zerfleddert. Strandtauglichkeit ist also vorhanden.

Da ich Zeitschriften nie wie ein Buch von vorne nach hinten lese, blättere ich ein wenig durch das Magazin und bleibe bei dem Artikel „Ich bin dann mal weg“ hängen. Der Autor Wolfgang Stelljes ist auf dem Jakobsweg gewandert. Und zwar nicht in Spanien sondern in Niedersachsen. Das finde ich spannend und versinke sogleich in den Reisebericht „Zu Fuß auf der Via Baltica“, lerne den tätowierten Dänen Torben kennen, übernachte im Gefängnis-Hotel in Vechta und lasse mir von der Försterin Dorothea die Heidepflanzen erklären.

Bullerbü in Niedersachsen

Ein paar Seiten weiter stelle ich dann erstaunt fest, dass es Bullerbü nicht nur in Schweden gibt, sondern auch in einem winzigen 1.000 Seelen Dorf mitten in Niedersachsen. Hinterm Kornfeld rechts wird geheiratet und das ziemlich verzaubernd. Die Reportagen sind toll bebildert, so dass man sofort eintaucht in das Facettenreichtum, die Menschen und das Leben in Niedersachsen. „So soll es auch sein“, lacht Maria Mertens, „denn wir haben ganz viele tolle, kreative, intelligente, faszinierende Menschen, Orte und Geschichten in unserem Flächenland, über die einfach mal wer berichten muss“.

Das Landmagazin

für Niedersachsen

eignet sich zur Strandlektüre

Und das macht das Redaktionsteam auch wirklich super, finde ich. Während ich bei so mancher Zeitschrift bereits nach dem ersten Durchblättern das Gefühl habe, „Ok, fertig“, finde ich bei dem Landmagazin auf 122 Seiten jede Menge spannende Themen, die ich alle unbedingt noch lesen will. Von tollen Rezeptideen, Wissenswertes zu saisonalen Lebensmitteln, über Veranstaltungs- und Ausflugsreportagen bis hin zu Gartentipps und kreativen DIY lädt das Magazin zum „immer-wieder-stöbern“ ein.

Wie versunken ich in die Lektüre bin, merke ich erst als ich aufblicke. Die Nordsee hat sich zurückgezogen und damit auch mein Wellenrauschenradio, der Wind ist aufgefrischt und ein paar Wolken schieben sich vor die Sonne. Ich mache mich auf den Weg nach Hause und lese dort noch schnell den Artikel über den fahrbaren Hühnerstall der Familie Wehmann (was es alles gibt…unglaublich), bevor mich wieder die Pflicht ruft. Ab in die Küche und Abendessen kochen. Apropos, da waren doch so viele tolle Rezeptideen in dem Magazin……?!

Top oder Flop? Mein Fazit:

Wer verliebt in Niedersachsen ist und mehr über Land und Leute wissen will, für den kann ich das Magazin nur empfehlen. Man bekommt wirklich viel tollen Lesestoff, der für mehr als nur einen Strandtag reicht. Für mich kommen in dieser Ausgabe das Meer und die Küstenregion ein bisschen zu kurz, aber das kann sich ja in den nächsten Ausgaben noch ändern. Ich kann Euch das Heft auf jeden Fall empfehlen.

Das Magazin erscheint sechs Mal im Jahr und kostet 3,90 EUR als Einzelheft. Ihr bekommt es an jedem gut sortierten Kiosk oder könnt es auch im Internet bestellen.

Alles Infos findet Ihr unter http://www.echt-niedersachsen.de/

 

Vielen Dank an die Echt. Niedersachsen – Redaktion, die mir das Magazin zur Verfügung gestellt hat.

 

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2 Kommentare

  1. Oja. Die ersten Tage im Jahr, die warm genug zum Draußensitzen sind, sind echt immer was ganz besonderes. Wenn man diese dann auch noch mit schöner Lektüre am Strand verbringen kann – umso besser. 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Liebe Sarah, danke Dir für Deinen Kommentar. Ich finde ja, Strandlektüre kann man ja eigentlich nie genug haben 😉
      Liebe Grüße zurück
      Heidi

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